Interessen aller Journalisten vertreten

JAHRESVERSAMMLUNG Association luxembourgeoise des journalistes

Der älteste und mitgliederstärkste Journalistenverband Luxemburgs, die ALJ, hielt am Dienstmorgen seine Jahresversammlung in der «Maison de la Presse» ab. Es gab zwei Hauptpunkte, die es verdient haben, hervorgehoben zu werden.

Präsident Roger Infalt ging gleich in seiner Begrüßungsansprache auf die geleistete Arbeit der ALJ während der vergangenen zwölf Monate ein. Leider geriet die Arbeit etwas ins Stocken, da im Laufe des letzten Jahres sowohl die Sekretärin als auch der Kassierer aus fämiliären bzw. gesundheitlichen Gründen das Handtuch werfen mussten.

 

Es gebe auch für die nahe Zukunft genügend Stoff, der wohl keine Langeweile in den Reihen des Verbandes aufkommen lassen wird. Dabei geht es erstens um das seit Jahren verlangte Informationszugangsrecht für Journalisten, um die engere Zusammenarbeit sprich Fusion mit den beiden anderen Verbänden UJL und SJL sowie um die Erneuerung des Presserates, die für Ende März ansteht.

Dazu kommt die Organisation der zweiten Auflage des Luxemburger Journalistenpreises, die Teilnahme am Kongress des Internationalen Journalistenverbandes in Sarajewo sowie die Teilnahme an der Jahresversammlung des europäischen Journalistenverbandes in Angers.

Was die Neubesetzung der Vollversammlung des Presserates anbelangt, wurden folgende Kandidaturen zurückbehalten: Roger Infalt, Annette Duschinger, Ingo Zwanck, Philippe Hammelmann, André Dübbers, Robert Schneider, Jean-Claude Ernst und Patrick Welter. Sollte es zu einer Erweiterung des Presserates kommen, wurden mit René Hoffmann und Wiebke Trapp zwei Reserve-Kandidaten festgehalten. Es folgte die Besetzung der ALJ-Posten in den einzenen Kommissionen des Presserates, die alle einstimmig verabschiedet wurden.

 

Sowohl der Kassenbericht der ALJ als auch der Bericht des Sozialfonds schlossen für das Jahr 2015 mit einem leichten Defizit ab, insgesamt zeigte man sich aber sehr zufrieden über die finanzielle Lage. In diesem Rahmen wurde die Frage an den Vorstand herangetragen, ob man nicht mit einem Teil des Geldes einen ausländischen, minderbemittelten Verband in seiner Arbeit im Interesse der Journalisten unterstützen sollte.

Der Vorstand wurde komplett neugewählt und besteht nun aus folgenden Mitgliedern: Annette Duschinger (Journal), André Dübbers (Radio 100,7), Jean-Claude Ernst (Editpress), Pascal Federspiel, Philippe Hammelmann, René Hoffmann, Roger Infalt, Wiebke Trapp (alle Tageblatt) und Serge Pauly (RTL). Als neue Kassenreviseure meldeten sich Robert Schneider und Nico Wildschütz.

 

Zusammenführung der drei Verbände

Die Generalversammlung willigte einstimmig ein, dass der Vorstand weitere Gespräche zwecks Wiedervereinigung der luxemburgischen Berufsjournalisten in nur einem (anstatt drei) Verband mit der UJL und der SJL führen soll. Alle Mitglieder erhalten in Kürze einen betreffenden Fragebogen.

Während eines kürzlich stattgefunden Treffens der drei Verbände waren sich alle einig darüber, dass dies der beste Weg sei, um in Zukunft die Interessen aller in Luxemburg tätigen Journalisten vertreten zu können. Es wird angestrebt, dass eine Zusammenführung der drei Organisationen innerhalb der kommenden 12 bis 24 Monate zustande kommt.

 

„Wir müssen lauter werden“

Missachtung der Autorenrechte, fehlendes Informationszugangsrecht und Verbesserung der Weiterbildungsmöglichkeiten sind nur drei der Hauptanliegen der Luxemburger Journalistenvereinigung ALJ, die am Montag zu ihrer Jahreshauptversammlung aufgerufen hatte.

 

LUXEMBURG – „Es war ein sehr arbeitsreiches Jahr“, so Präsident Roger Infalt gleich zu Beginn seiner Bilanz über die vergangenen 12 Monate. Die ALJ, als einzige vom internationalen und europäischen Verband anerkannte Journalistenvereinigung Luxemburgs, war sowohl auf dem nationalen als auch auf dem internationalen Parkett sehr aktiv. So nahm man am Weltkongress in Dublin und am europäischen Kongress in Verviers teil und ist zudem Mitglied in den permanenten Kommissionen zu den Themen „Autorenrechte“ und „Gleichstellung von Mann und Frau“ der FIJ/FEJ in Brüssel.

 

National gesehen ist die ALJ mit acht Mitgliedern im Luxemburger Presserat vertreten. „Unsere Mitglieder waren stets präsent, sowohl in der Vollversammlung als auch im leitenden Gremium und in den einzelnen Kommissionen.“ Mit Michelle Cloos, André Dübbers, Annette Duschinger, Jean-Claude Ernst, Roger Infalt, Robert Schneider, Patrick Welter und Ingo Zwank  kandidiert die ALJ nun im Rahmen der bevorstehenden Neubildung des Presserates.

 

Im Laufe des vergangenen Jahres organisierte die ALJ den ersten Journalistenpreis in Luxemburg. Die erste Auflage stand unter dem Leitmotiv „Investigativer Journalismus“. Die sehr positiven Echos und auch die konstruktive Kritik beflügelt den Vorstand, 2015 eine zweite Auflage dieses Preises, bei dem sämtliche Journalisten Luxemburgs berücksichtigt werden, zu organisieren.

 

Was 2014 anbelangt, so möchte sich die ALJ vorwiegend mit den Themen wie Autorenrechte, Informationszugangsrecht und Weiterbildung beschäftigen. „Wir müssen in Zukunft lauter werden, was diese Themen anbelangt“, so Roger Infalt. Auf Wunsch vieler seiner Mitglieder wird die ALJ künftig intensiver Verstöße gegen die Autorenrechte unter die Lupe nehmen, da sich die Zahl solcher Verstöße allein (aber nicht nur) durch Veröffentlichungen eines einzelnen Unternehmens in letzter Zeit drastisch erhöht hat. In den nächsten Tagen wird auf der Internetseite der ALJ (www.journalist.lu) ein Formular online gesetzt, auf dem jeder Journalist ihm aufgefallene oder ihn betreffende Verstöße gegen das Autorenrecht vermerken und an die ALJ weitervermitteln kann. So soll eine so weit wie möglich komplette Akte geschaffen werden, um gegebenenfalls juristische Schritte gegen solche Verstöße einleiten zu können.

 

Was das Informationszugangsrecht für Journalisten anbelangt, möchte man endlich vom zuständigen Minister Klartext hören. Seit Jahren wird um dieses Thema herumgeredet, ohne dass es auch nur einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu vermelden gibt. Beispiele aus den letzten Monaten haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Berufsjournalisten auch in Amtsstuben an Informationen gelangen können. Erst am vergangenen 14. März hat der deutsche Presserat übrigens die Bundesregierung und die Bundestagsfraktionen aufgefordert, ein solches Recht für Journalisten einzuführen. In Luxemburg sollte man also nicht so tun, als wäre ein solches Recht speziell für Journalisten unmöglich.

 

In puncto Weiterbildungsmöglichkeiten für junge Journalisten wurde der Wunsch geäußert, dass manche Kurse, wie sie zur Zeit vom Luxemburger Presserat organisiert werden und zum Teil obligatorisch für angehende Berufsjournalisten sind, doch wohl am Ziel vorbeischießen. Die ALJ wird in naher Zukunft ihre Mitglieder anschreiben, damit sie ihre Wunschthemen mitteilen können. Diese werden dann an die zuständige Kommission des Presserates weitergeleitet.

 

 Nach dem Bericht von Kassierer Edmond Zigrand und von Jacqueline Kimmer zum „Fonds social“ der ALJ wurde der Vorstand neugewählt. Dieser setzt sich nun wie folgt zusammen: André Dübbers (Radio 100,7), Annette Duschinger (Journal), Jean-Claude Ernst (Freelance), Laurent Graaff (Revue), Roger Infalt (Tageblatt), Serge Pauly (RTL), Janina Strötgen (Tageblatt), Wiebke Trapp (Tageblatt), Edmond Zigrand (i.R.) und (neu dabei) Michelle Cloos (Tageblatt). Die Verteilung der einzelnen Posten geschieht in der nächsten Vorstandssitzung.

 

 

Mitgeteilt von der ALJ am 25.3.2014

Bildzeile: Der ALJ-Vorstand: (v.l.n.r.) Michelle Cloos, Laurent Graaff, Annette Duschinger, Wiebke Trapp, Jean-Claude Ernst, André Dübbers, Serge Pauly, Roger Infalt, Edmond Zigrand (auf dem Foto fehlt Janina Strötgen)

LUXEMBURGER JOURNALISTENPREIS: „PREIS DER JURY“ GEHT AN CHRISTIAN MULLER (TAGEBLATT) UND DIE RED

Die Gewinner heißen Marc Thoma und Nico Graf

Die „Association luxembourgeoise des journalistes“, kurz ALJ, konnte gestern Abend den Journalistenpreis in Luxemburg vergeben. Die erste Ausgabe dieses Preises, der alle zwei Jahre vergeben werden soll, lief unter der Bezeichnung „Preis für investigativen Journalismus“. Weit über 100 Gäste wohnten der Vergabe gestern Abend im Amphitheater der Coque bei.

LUXEMBURG - Es war ALJ-Präsident Roger Infalt, der die zahlreichen Journalistenkollegen und die Ehrengäste begrüßen konnte, unter ihnen der Präsident der Abgeordnetenkammer, Mars di Bartolomeo, Staatssekretärin Francine Closener, die Abgeordneten Diane Adehm und Gilles Roth, der Präsident des Staatsrates, Victor Gillen, sowie das Mitglied des Staatsrates Albert Rodesch.

 

Dazu gesellten sich auch der Präsident und der Generalsekretär des Luxemburger Presserates, Fernand Weides und Jospeh Lorent, die Editpress-Generaldirektorin, Danièle Fonck, und der „Administrateur délégué“ der gleichen Verlagsgruppe, Alvin Sold, die Pressesprecherin des großherzoglichen Hofes, Isabelle Faber, die Präsidentin des Verwaltungsrates des Soziokulturellen Radios, Françoise Poos, und der Direktor und der Chefredakteur des gleichen Radiosenders, Jean-Paul Hoffmann und Jean-Claude Franck, sowie der Chefredakteur von RTL Radio, Guy Kayser. Der Premier- und zuständige Presse- und Informationsminister Xavier Bettel ließ sich entschuldigen, ließ aber schriftlich Grußworte an das Plenum überbringen.

Roger Infalt ging kurz auf die Entstehungsgeschichte dieses Journalistenpreises ein. Jedes Mitglied des Luxemburger Journalistenverbandes ALJ hatte im Laufe des vergangenen Jahres die Möglichkeit, einen Kandidaten für diesen Preis vorzuschlagen. Diese Kandidaten mussten aber nicht unbedingt Mitglied der ALJ sein. Insgesamt 62 Mitglieder folgten dem Aufruf und eine sechsköpfige Jury, bestehend aus Roger Infalt (ALJ), Serge Pauly (RTL), Laurent Graaff (revue), Annette Duschinger (Journal), Jean-Claude Ernst (Freelance) und Janina Strötgen (Tageblatt) entschied dann über die definitiven Nominierungen und Platzierungen der Kandidaten zum „Preis für investigativen Journalismus 2013“.

Doch bevor man gestern Abend zur eigentlichen Preisvergabe schritt, referierte der aus Brüssel angereiste Gastredner und neue Generalsekretär des Europäischen Journalistenverbandes (FEJ), Ricardo Gutiérrez, über die Probleme rund um den Journalismus in Europa und darüber hinaus.

Nominierte
und Gewinner

Folgende Nominierungen wurden zurückbehalten: Josy Braun (posthum), Marc Thoma (RTL), Christian Muller (Tageblatt), Véronique Poujol (Lëtzebuerger Land/paperJam), Finn Overdick (Tageblatt.lu), Jean-Claude Franck (Radio 100komma7), Nico Graf (RTL), Dan Wiroth und Guy Weber (RTL) sowie die Redaktionen des Le Jeudi und des Radiosenders 100komma7.

Eine Stimme fiel auf Josy Braun (Försteraffäre und „gëlle Fra“), jeweils zwei auf Dan Wiroth und Guy Weber (TV-Sendung DNA) sowie auf die Redaktion des Le Jeudi (Bommeleeër-Dossier), drei Stimmen erhielt Véronique Poujol (SREL-Dossier), jeweils vier Stimmen gingen an Jean-Claude Franck (SREL-Dossier) und Finn Overdick (Luxair-Flieger ohne Funkkontakt), jeweils sechs Stimmen fielen auf Christian Muller (Dexia-Dossier) und die gesamte Redaktion des Radio 100komma7 (SREL- und Bommeleeër-Dossier). Der erste Platz (16 Stimmen) ging punktegleich an zwei Journalisten, die sich vor allem in der Bommeleeër-Affäre hervorgetan haben, und zwar an Marc Thoma und an Nico Graf (RTL).

Die beiden Letztgenannten konnten dann aus den Händen von ALJ-Vorstandsmitglied Annette Duschinger und des Generalsekretärs der FEJ den ersten mit 2.000 Euro dotierten luxemburgischen Journalistenpreis entgegennehmen.

Christian Muller und die Redaktion des Radio 100komma7 erhielten den jeweils mit 500 Euro dotierten „Preis der Jury“.

RTL-Journalist und langjähriger Redaktionskollege Jacques Kapp hielt auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise die Laudatio auf die beiden Gewinner, untermalt von einigen TV-Ausschnitten der Reportagen von Thoma und Graf.

Anschließend gab es auch Tondokumente der Redaktion des Radio 100komma7 zu hören und im Tageblatt erschienene Artikel von Christian Muller zu sehen. Die nächste Ausgabe des Luxemburger Journalistenpreises ist für 2015 geplant, so ALJ-Präsident Roger Infalt abschließend. Es wird bereits jetzt daran gedacht, die zweite Auflage dieses Preises in verschiedene Kategorien einzuteilen (z.B. Sport-, Wirtschaft- und Bildjournalismus).

 

Lettre au Président du PCS

                                                        Luxembourg, le 18 juin 2013


Monsieur le Président,


C’est avec stupéfaction que les membres de l’organe directeur de l’Association luxembourgeoise des journalistes et tous les journalistes professionnels du Grand-Duché de Luxembourg ont noté votre appel (au nom du PCS) à la violation de la protection des sources pour journalistes et vos menaces envers des journalistes de la Radio 100,7.

Il va de soi que nous ne pouvons et ne voulons accepter de tels propos et une telle atteinte à la loi sur la liberté d’expression dans les médias et nous attendons vos excuses  pour vos dérapages du 13 juin courant (pendant la réunion de la Chambre des députés ainsi qu’envers les journalistes du 100,7) par retour de courrier.

Ce sera aussi un rappel à tous les membres des autorités politiques, judiciaires ou policières qui n'ont toujours pas compris les règles du jeu démocratique en matière de liberté de la presse.

Permettez-nous de vous rappeler l’article 7 de la loi sur la liberté d’expression dans les médias concernant la protection des sources et en même temps une jurisprudence de la Cour européenne des droits de l’Homme, qui souligne que le droit des journalistes de taire leurs sources ne saurait être considéré comme un simple privilège qui leur serait accordé ou retiré en fonction de la licéité ou de l'illicéité des sources, mais un véritable attribut du droit à l'information, à traiter avec la plus grande circonspection.

En attendant de vous lire nous vous prions d’agréer, Monsieur Wolter, l’expression de nos salutations distinguées.

Pour l’ALJ

Roger Infalt
Président



Copies à:     Monsieur le Premier Ministre, Jean-Claude Juncker
        Monsieur le Ministre de la Communication, Luc Frieden
        Monsieur le Président de la Chambre des députés, Laurent Mosar
        et aux rédactions des différents médias du Luxembourg

 

CSV-Parteipräsident übt Druck auf Journalisten aus

Europäischer Verband solidarisiert sich mit der ALJ

Während der Sitzung der Abgeordnetenkammer hatte CSV-Parteipräsident Michel Wolter  lauthals verkündet, er und seine Partei würden dafür Sorge tragen, dass die Journalisten vom Radiosender 100,7 vom gesetzlich geregelten Quellenschutz enthoben werden, damit sie den Informanten preisgeben können, von dem sie bestimmte Dokumente in puncto Bommeleeër-Affäre erhalten haben.

Die ALJ (Association luxembourgeoise des journalistes) hatte in einem ersten Rundschreiben den CSV-Parteipräsidenten gestern bereits in seine Schranken verwiesen. Weder er noch seine Partei können nach eigenem Gutdünken den gesetzlich geregelten Quellenschutz außer Kraft setzen. Daher interpretiert die ALJ die Aussagen Wolters als listiges Druckmittel gegenüber Journalisten.

Bemerkungen Wolters gegenüber Journalisten vom Radiosender 100,7 am Rande der Abgeordnetensitzung (Zitate, die uns erst gestern erreichten) belegen unsere Auffassung: „Dir musst elo gudd oppassen, wat der macht. Gleewt mer ët“ so der CSV-Präsident. Und weiter: „Wann daat den Niveau as, op deem mer diskutéieren, dann diskutéieren mir de Mettëg an der Chamber och mol iwer den 100,7. Gleewt mer dat!“

Die ALJ ist Mitglied des europäischen Journalistenverbandes (FEJ) und damit auch Mitglied des internationalen Verbandes (IFJ). Nach einem gestrigen Gespräch des ALJ-Präsidenten Roger Infalt mit Verantwortlichen der FEJ in Brüssel zeigt sich der europäische Journalistenverband in diesem Dossier vollends solidarisch mit der ALJ. Man werde die Luxemburger Berufskollegen im Kampf gegen Vorgehensweisen „à la Wolter“ mit allen Mitteln unterstützen. Bei ähnlichen Attacken auf den Quellenschutz hätte es in anderen europäischen Ländern unlängst Gerichtsprozesse gegeben. Hier seien Personen, die Druck auf Journalisten ausübten oder ausüben wollten, verurteilt worden. Die FEJ erinnert auch daran, dass der Quellenschutz ein Hauptpfeiler der Pressefreiheit in Europa ist, die durch Artikel 10 der europäischen Menschenrechtskonvention geregelt ist. In Luxemburg ist der Quellenschutz für Journalisten durch das Gesetz vom 11. April 2010 (Loi sur la liberté d’expression dans les médias) gesichert.

Die oben erwähnten, schwerwiegenden Drohungen des Michel Wolter zielen nicht nur auf die  Journalisten des 100,7, sondern auf alle Berufsjournalisten. Die ALJ protestiert daher vehement gegen die Vorgehensweise des CSV-Parteipräsidenten und fordert ihn auf, sich wegen seiner erneuten Entgleisungen gegenüber Journalisten öffentlich zu entschuldigen.  


Mitgeteilt am 14. Juni 2013